
Herzlich willkommen auf meiner Autorenseite!
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Über mich - wer was wissen will über mich.
Galerie - wird peu a peu mit bunten Bildern gefüllt.
Blog - eine kleine philosophische Wanderung, wer will mit?
Wer ist Wurster?
Nicolas T. Wurster befindet sich auf der Schwelle des Lebens, wo ein ziemliches Gedränge und allgemeine Orientierungslosigkeit herrscht. Mit Hilfe seines Tagebuchs geht er die ganze Angelegenheit systematisch an und formuliert die Acht Fragen des Lebens, z.B.
- Wo ist Atze?
- Mag G(eraldine) F(rommski) mich?
- Was mache ich, wenn sie mich nicht mag?
- Was mache ich, wenn sie mich mag?
- Wo ist Jesus?
Unverdrossen schiebt Nicolas sich auf der Schwelle des Lebens voran. Wer wissen will, was ihm dort widerfährt, der lese
Wursters Welt
hs-Literaturverlag
ISBN 9783950196184
9,90 €
Wo man Wurster kaufen kann:
- Über den Buchhandel: www.buchhandel.de
- Beim Verlag: www.hs-verlage.de
- Beim Autor: metuw at web.de
- Über Amazon: www.amazon.de/Wursters-Welt-Auf-Schwelle-Lebens/dp/3950196188/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1261476410&sr=1-2
"Dieses Buch ist mehr als ein Jugendbuch, oder gar ein Buch für Jugendliche. Dieses Buch schafft Verbindung zwischen den Menschen, die sich auf der Schwelle des Lebens befinden und denen, die beinahe schon vergessen haben, wie es dort aussah. Und macht deshalb auch so manchen erwachsenen Leser zum ewig Junggebliebenen."
Heinz Spicka
Sag's Wurster: Heute - Stanislaw Müller (17), Autor des Werks "Bis(s) einer kotzt"
NTW: Liebe Leser! Mein heutiger Interviewpartner ist Stanislaw Müller, der Autor des furiosen Buches "Bis(s) einer kotzt". Lieber Stanislaw, Du bist 17 Jahre alt und hast
bereits Erfolg als Schriftsteller, fühlst Du Dich wie ein Bill Kaulitz der Literatur?
SM: Nein, eigentlich nicht. Gegenwärtig beschäftigen mich ganz andere Dinge.
NTW: Die mit Deinem Buch zusammenhängen. Wir halten uns an einem geheimen Ort auf. Allerlei Getier krabbelt um unser Füße. Stanislaw Müller ist ein Pseudonym. "Bis(s) einer
kotzt" hat nicht nur Fans. Notwendige Vorsichtsmaßnahmen um dem Zorn aufgebrachter Leserinnen zu entgehen?
SM: Was soll ich sagen? Ich rechne damit, nicht vor dem vierzigsten Lebensjahr eine Freundin zu bekommen. Und dann vermutlich eine Analphabetin.
NTW: Du hast Dein Buch mit deutlichen Hinweisen auf die gegenwärtige Twilight-Serie von Stephanie Meyer geschrieben. Der Titel ist natürlich schon ein bisschen
provozierend, was?
SM: Wenn ich gewusst hätte, dass es die Leute derartig aufregt, hätte ich mir was anderes ausgedacht. Eine Gruppe dreizehnjähriger Mädchen, die sich die zornigen Hühner
nennen, haben eine Liga gegründet, deren Ziel es ist, mich zu finden und anschließend zu teeren und zu federn. Ich habe erfahren, dass mittlerweile 5000 Leserinnen in ganz Deutschland auf meiner
Spur sind und es bereits drei Fälle irrtümlichen Teerens und Federns gegeben haben soll.
NTW: Tja, das würde mich auch nervös machen. Tröstet Dich der Hinweis auf die Initiative, die sich zu Deiner Unterstützung gebildet hat?
SM: Die Gruppe „Pfählt Edward!“ zählt acht Mitglieder und arbeitet von Malaysia aus. Nein, ein Mordstrost ist das nicht gerade. Meine Mutter erwägt, den zornigen Hühner
beizutreten.
NTW: Sie weiß nicht, dass Du das Buch geschrieben hast?
SM: (verärgert) Meinst Du, ich will künftig unter der Brücke schlafen?
NTW: Ich kann Dir leider kein Asyl gewähren. Ich habe eine Schwester. Sie kann Dich nicht leiden.
Für alle, die dieses außergewöhnliche Werk noch nicht kennen, gebe ich kurz den Inhalt wieder: Es ist die Liebesgeschichte zwischen Harry, genannt das Akne-Opfer und dem Trollmädchen Bulla. Harry
und Bulla begegnen sich, als Bulla an ihrem ersten Tag in der Gesamtschule Harrys irrtümlich die Jungentoilette aufsucht. Harry merkt erst gar nicht, dass sie ein Mädchen ist, wundert sich aber,
was ein Typ in einem Rock auf dem Männerklo treibt. Zwischen den beiden entwickeln sich zärtliche Bande. Akne ist für Trollmädchen dasselbe wie ein Six-Pack für unsereinen. Auf dem Höhepunkt des
Liebestaumels jedoch tritt ein eifersüchtiger Mitschüler zwischen die beiden: Der von allen Mädchen an der Schule begehrte smarte Erik Draculen entbrennt ebenfalls für Bulla. Was niemand weiß,
Erik ist ein zweihundertjähriger Vampir. Bulla aber weist Erik ab mit den Worten: „Du bist zu dünn, du bist zu dumm und du bist zu alt.“ für Trollverhältnisse ein eher taktvoller Hinweis. Das
Herz des Liebenden zerbricht und aus der Wunde fließt das Magma der Rache.
SM: Besser hätte ich es auch nicht wiedergeben können.
NTW: Besser Du hättest es nicht geschrieben. Was über meinen rechten Schuh krabbelt, ist eine wirklich große Schabe.
SM: Insekten spielen in meinem Buch eine große Rolle. Trolle essen abgesehen von Hausschwamm kaum Gemüse, verstehst Du. Ich habe viel recherchiert und bin bei meiner Suche
auf diesen Ort gestoßen, an dem wir uns gegenwärtig aufhalten.
NTW: Wenn Dich der Geruch nicht stört? Ich nehme an, er hat Dich zum Titel Deines Buches inspiriert. Eine Fortsetzung hat Du vermutlich nicht geplant.
SM: Lieber Himmel, nein! Die Schriftstellerei ist ein viel zu gefährlicher Beruf. Man denkt, man denkt sich nur was aus und wird plötzlich mit Teer und Federn überzogen. Aber
"Bis(s) einer kotzt" hat mir dennoch zu einem genauen Bild meiner beruflichen Zukunft verholfen.
NTW: Und die wäre wo?
SM: In der Kanalreinigung.
NTW: Was beweist, dass selbst in einer scheinbar aussichtslosen Lage ein Funken Hoffnung steckt. Lieber Stanislaw, vielen Dank für das Gespräch.
Di
02
Feb
2010
Die Herren Skeptiker
Alexander der Große war kein Skeptiker, aber er hatte einen im Gepäck. Quelle: WikipediaMo
18
Jan
2010
Aristoteles
Aristoteles, großer Geist und fescher Bursche. Quelle: Wikipedia
Do
31
Dez
2009
Platon
Platon (li.), Urahn aller Idealisten, zeigt den Weg nach oben. Quelle: WikipediaMi
16
Dez
2009
Sokrates der Große
Sokrates zeigt, dass es eine verborgene Schönheit des Geistes gibt. Quelle: Wikipedia
Fr
04
Dez
2009
Das Maß aller Dinge - die Sophisten
Wenn der Mensch Maß aller Dinge ist, muss er sich auf einsame Tage einstellen.Mi
25
Nov
2009
Heraklit
Heraklit beherrschte die Kunst, in die eine Richtung zu denken und die andere zu schreiben. Quelle: Wikipedia"Alles fließt", stellte Heraklit fest. Er lebte im 5. bzw. 4. Jahrhundert vor Chr. in Ephesus und trug den Beinamen "der Dunkle". Was sich weniger auf sein Äußeres bezog, sondern auf den Umstand, dass seine Philosophie viel Rätsel aufgab. Er konnte aber auch recht eindeutige Aussagen machen. So hatte er nicht sonderlich viel übrig für seine Zeitgenossen und empfahl ihnen, sich "Mann für Mann aufzuhängen". Pythagoras hatte an der Zahl, der klaren Ordnung einen Narren gefressen; Heraklit hingegen wandte sich der Frage nach dem Verborgenen zu. Wie kommen die Dinge vom Werden zum Sein? Und bleiben sie so, wie sie sind? "Nein!", antwortete Heraklit. "Alles ist in Bewegung. Nichts bleibt wie es ist. Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen." Das beständige Werden entsprang für ihn aus den Gegensätzen. Sie stritten miteinander und aus diesem Ringen gingen die Dinge hervor. Daher behauptete er, der Krieg sei der Vater aller Dinge. Er hatte allerdings weniger die Erfindung von Katapult, Kanone oder Landmine im Sinn, sondern vielmehr die stetige Auseinandersetzungen zwischen den Dingen.
Heraklit rechnete auch mit einer Art Archee. Für ihn ist es allerdings weder das unbegreifbare Apeiron, noch ein Naturelement, sondern der "Logos". Logos kann man mit "Wort" übersetzen, aber auch mit "Rechnen", "Lehre", "Sinn" oder "Gesetz". Es ist ein vieldeutiger Begriff, aus dem sich vortreffliche Fremdworte schmieden lassen, wie zum Beispiel "logisch", alle Formen der "Logien" oder der in der Informatik so beliebte "Logarithmus". Sogar Gott wurde als Logos bezeichnet, wie das berühmte Zitat aus der Bibel zeigt: "Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort." (Joh. 1,1) Dies ist die besondere Erkenntnis des Heraklit. In ihm, im Logos kamen die Gegensätze zur Ruhe und die Dinge zum Ziel.
Di
10
Nov
2009
Pythagoras von Samos
Niemand weiß genau, wie Pythagoras ausgesehen hat. Aber jeder weiß, was er angerichtet hat. Quelle: WikipediaSo
08
Nov
2009
Anaximander
Ob Anaximander zu Kurzsichtigkeit neigte, wie uns der Künstler glauben machen will, ist nicht übeliefert. Quelle: WikipediaThales Schüler Anaximander von Milet folgte seinem Lehrer in der Annahme eines Urstoffes. Allerdings war die Archee für ihn nicht das Wasser, sondern ein unbestimmtes Unbegrenztes (griech. "Apeiron"), Anaximander hielt die Welt für ein wunderbares, Gesetzen folgenden Gefüge. Die Griechen nannten dies Gefüge "Kosmos". Der Kosmos war erfüllt vom Apeiron. Es folgte dem beständigen Ausgleich. D.h. das gesamte Dasein war auf beständigen Austausch hin angelegt: Kalt wird zu warm, trocken zu feucht usw.
Wichtig für die Weise, in der die antiken Denker das Urelement verstanden, ist, dass sie es nicht für unbelebte Materie betrachteten so wie wir heute. Die Naturphilosophen glaubten, dass der Urstoff alle Dinge durchdrang und mit Leben erfüllt. Die Regen und Prinzipien nach denen dies geschah, konnte man durch Beobachten, Erwägen, Nachsinnen erkennen.
Im Gegensatz dazu stand die Vorstellungsweise der Religion, in denen das Geschick von der Willkür und den unberrechenbaren Entscheidung eines Gottes abhing, die man durch Orakel nachvollziehen und durch Opfer beeinflussen konnte.
Mi
28
Okt
2009
Der erste Philosoph
Thales von Milet, der erste große Denker. Unverkennbar die große Denkerstirne; Quelle Wikipedia
Do
22
Okt
2009
Warum es sich lohnt selber zu denken ...
Am Beginn der Philosophie stand der Jugend noch keine elektronische Unterhaltung zur Verfügung. Man vergnügte sich mit Sport unter freiem Himmel: In einem gesunden Körper ist auch ein gesunder Geist. Doping gab's auch nicht. Que. WikipediaNormalerweise schreibt man in einem Blog, wie es um einen steht und geht. Ich habe das Thema abgewandelt und möchte Dich mit meiner Lieblingsbeschäftigung, der Philosophie bekannt machen. Es würde mich freuen, wenn Du Deinen Senf dazu abgeben würdest.
We nn Du ein Spiel in Deinem PC installierst oder eine Karte in Deinen DS steckst, kannst Du davon ausgehen, dass Du für ein paar Stunden Beschäftigung hast. Das ist durchaus praktisch; ich kenne einen Kieferorthopäden, der seinen jungen Patienten während der Wartezeit Gameboys und Spiele zu Verfügung stellt, damit sie sich nicht langweilen müssen. Gelegentlich fragen die Kinder und Teenager, ob sie noch länger bleiben können, um ein Spiel zu Ende zu bringen. Seinem Zahnarzt eine solche Bitte entgegenzubringen, ist ungewöhnlich.
P hilosophie gleicht in gewisser Weise einem solchen Spiel. Wenn ich mich mit einem bestimmten Denker beschäftige oder mit einer Zeit, in der in bestimmter Weise gedacht wurde, ist es, als baute sich vor mir eine Graphik auf. Am Anfang sind die Graphiken noch einfach gestaltet, nehmen aber an Details immer mehr zu. Im Gegensatz zu einem PC-Spiel betrete ich das Spielfeld nicht mit Mario, dem Actionmoppel oder Pikachu, dem plappernden Osterei, sondern mit mir selbst. Mit meinem Verstand, meinen Ideen und Gefühlen. Vielleicht findest Du, dass der Vergleich zwischen einem Spiel und Philosophie hinkt. Philosophie ist eine Sache, die Erwachsene betrifft und dann nur solche, die ein bisschen seltsam sind. Ich kann nicht sagen, dass Du völlig Unrecht hast, aber Du wirst zugeben, dass Leute, denen man zusieht, wie sie Cooking Mama spielen und dabei wild in unsichtbaren Töpfen rühren, ebenfalls ausgesprochen eigenartig wirken. Ein ziemlicher Nachteil solcher Spiele ist, dass sie am Anfang einen großen Reiz ausüben, im Lauf der Zeit aber eintönig werden können. Das hängt damit zusammen, dass selbst die tollste Darstellung und die raffiniertesten Tricks irgendwann bekannt sind und man sich eine Erweiterung kaufen muss. Philosophie hingegen erweitert sich selbst. Sie wächst. Und wenn man sich mit ihr beschäftigt, wächst man mit ihr. Das ist der größte Vorteil des Selberdenkens. Ich lade Dich ein, mit mir das Land der Philosophie zu betreten.
Die Graphik wird durch Deine Phantasie entstehen, und das bedeutet, dass die Darstellung die beste Qualität hat.
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